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Dr. med. Jochen Keute · Für unsere Stammpatienten

Erreichbar. Auch abends. Auch sonntags.

Es ist 21 Uhr, Ihr Kind glüht vor Fieber, und die Praxis ist seit zwei Stunden zu. Bis zur nächsten Notdienstzentrale: eine Stunde hin, drei bis fünf Stunden warten, eine Stunde zurück. Für unsere Stammpatienten muss das nicht sein.

Werktags

19 – 7 Uhr

Samstag & Sonntag

durchgehend

Kinder werden selten mittags krank. Sie werden abends krank. Die Praxis ist dann längst zu. Sie stehen am Bett und sind nicht sicher: harmlos oder nicht? Dann beginnt das Rechnen. Fahren wir? Warten wir bis morgen? Wer bleibt bei den Geschwistern?

Wer hier oben im nordhessischen Bergland wohnt, kennt diese Rechnung. Bis zur nächsten ärztlichen Notdienstzentrale sind es rund sechzig Minuten Fahrt. Dort warten Sie drei bis fünf Stunden. Mit einem Kind, das eigentlich ins Bett gehört. Oder mit einem Menschen, der Schmerzen hat. Danach noch einmal sechzig Minuten zurück.

Sieben Stunden für eine Frage, die in zwanzig Minuten zu beantworten gewesen wäre. Das ist der Grund für dieses Angebot – nicht mehr und nicht weniger.

Für unsere Stammpatienten sind wir außerhalb der Praxiszeiten erreichbar: werktags zwischen 19 und 7 Uhr, samstags und sonntags durchgehend. Wir kennen Sie. Wir kennen Ihre Vorgeschichte, Ihre Medikamente, Ihre Kinder. Das ist der eigentliche Unterschied zu jedem Bereitschaftsdienst – dort trifft Sie ein Arzt, der Sie zum ersten Mal sieht und der deshalb vorsichtiger sein muss, als es nötig wäre.

Manchmal ist die beste Medizin der Satz: Das kann bis morgen warten. Sie können schlafen.

Warum das etwas kostet, obwohl Sie versichert sind

Eine durchgängige Erreichbarkeit ist wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. Da wir für unsere Stammpatienten auch weiterhin vor Ort erreichbar sein möchten, bieten wir diese Leistung als Selbstzahlerleistung an.

So läuft es ab

Vier Schritte, mehr nicht.

Sie brauchen keine App und kein Portal. Sie brauchen die Nummer – die bekommen Sie in der Sprechstunde – und eine Minute für eine kurze Bestätigung, bevor es losgeht.

  1. Sie rufen an

    Telefonisch oder per WhatsApp – wie es Ihnen lieber ist. Kein Callcenter, keine Warteschleife, keine Nummer zum Drücken. Es geht ein Arzt ran, der Sie kennt.

  2. Kurz bestätigen

    Wir schicken Ihnen per WhatsApp einen Link mit Ihrer Einverständniserklärung.

  3. Wir klären, was zu tun ist

    Sehr oft reicht das Telefonat. Wenn nicht, sehen wir uns in der Praxis – zu einer Uhrzeit, die wir gemeinsam festlegen.

  4. Wenn es ernst ist, organisieren wir

    Einweisung, Rettungsdienst, Anmeldung in der Klinik. Sie müssen nicht selbst herausfinden, wohin – das übernehmen wir.

Bitte unbedingt lesen

112

Bei Lebensgefahr immer zuerst.

In diesen Situationen rufen Sie bitte sofort den Rettungsdienst – nicht uns. Der Rettungswagen ist schneller bei Ihnen als wir, und in diesen Minuten zählt jede einzelne.

  • Bewusstlosigkeit oder starke Benommenheit

  • Atemnot, Ersticken, blaue Lippen

  • Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall

  • Starke, nicht stillbare Blutung

  • Krampfanfall

  • Schwerer Unfall oder Sturz aus Höhe

116117 – der ärztliche Bereitschaftsdienst

Bleibt für Sie unverändert und ohne Zuzahlung erreichbar – auch dann, wenn Sie dieses Angebot nicht nutzen möchten, wenn wir im Urlaub sind oder wenn Sie uns einmal nicht erreichen. Sie verlieren durch nichts einen Anspruch.

Was es kostet

Was auf Sie zukommt.

Abgerechnet wird nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Vor der Inanspruchnahme erklären Sie Ihr Einverständnis über ein kurzes Online-Formular; ohne das geht es nicht, und das ist auch gut so. Anschließend erhalten Sie eine Rechnung, auf der jede einzelne Position nachvollziehbar aufgeführt ist.

40 – 150 €

je nach Aufwand

Rund 40 Euro für ein Telefonat am Wochenende, bis etwa 150 Euro für einen Termin mit ausführlicher Beratung und Untersuchung. Was am Ende auf der Rechnung steht, richtet sich danach, was medizinisch nötig war.

Und wenn das Geld gerade nicht da ist?

Dann sagen Sie es uns. Wenn es an dem Abend nicht passt, schicken wir Ihnen die Rechnung. Es wird niemand abgewiesen, weil eine Rechnung im Weg steht – dafür finden wir eine Lösung. Sie soll Sie nicht davon abhalten anzurufen.

Häufige Fragen

Bin ich Stammpatient?

Wenn Sie bei uns in der hausarztzentrierten Versorgung eingeschrieben sind und wir Sie regelmäßig hausärztlich betreuen: ja. Im Zweifel fragen Sie einfach beim nächsten Termin in der Sprechstunde nach.

Sind Sie wirklich immer erreichbar?

Nein – in Ausnahmefällen ist das Telefon nicht besetzt: im Urlaub, bei eigenen Erkrankungen oder bei Fortbildungen. Sollten Sie uns über die Handynummer nicht erreichen, wenden Sie sich bitte an die 116117.

Muss ich dann alle Leistungen in Ihrer Praxis privat bezahlen?

Nein. Ihre reguläre hausärztliche Versorgung in der Sprechstunde bleibt unverändert Kassenleistung. Privat abgerechnet wird ausschließlich das, was außerhalb der Praxiszeiten stattfindet – und auch nur dann, wenn Sie vorher ausdrücklich zugestimmt haben.

Muss ich vorher etwas bestätigen?

Ja, und es dauert eine Minute. Bevor es losgeht, schicken wir Ihnen per WhatsApp einen Link. Dort tragen Sie Ihre persönlichen Daten ein und bestätigen Ihr Einverständnis für eine Selbstzahlerbehandlung außerhalb der Sprechzeiten nach der GOÄ.

Was ist mit meinen Kindern?

Kinder, die bei uns eingeschrieben sind, sind selbstverständlich eingeschlossen. Sie sind sogar der häufigste Grund für einen Anruf am Abend.

Was, wenn ich Sie nicht erreiche?

Dann rufen Sie bitte die 116117 an und warten nicht ab. Bei Warnzeichen wie Atemnot, Bewusstlosigkeit oder Verdacht auf Herzinfarkt immer sofort die 112 – unabhängig davon, ob Sie es bei uns versucht haben.

Warum geht das nicht über die Krankenkasse?

Eine durchgängige Erreichbarkeit ist wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. Da wir für unsere Stammpatienten auch weiterhin vor Ort erreichbar sein möchten, bieten wir diese Leistung als Selbstzahlerleistung an.